Was sich ab 2018 beim Zuschuss für Heiztechnik ändert

23.11.2017 Bei der Beantragung des BAFA-Zuschusses ändert sich ab 2018 etwas. Bei Neuinstallationen von Heiztechnik ab dem 1. Januar 2018 kann auch weiterhin die staatliche Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Voraussetzung ist, dass die Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Aktuell weist das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) darauf hin, dass es neue Förderbedingungen gibt.

Was bisher bereits für Unternehmen und Kommunen galt, gilt ab 2018 auch für private Eigenheimbesitzer: Sie müssen ab 2018 zuerst den Förderantrag stellen, bevor Handwerker beauftragt werden. Die bisherige Möglichkeit einer Antragstellung erst nach Durchführung der Maßnahme wird durch die Neuregelung gestrichen.


Bezuschusst wird nur, wer diese Reihenfolge einhält: Erst der Antrag, dann die Beauftragung.

"Erst wenn eine Eingangsbestätigung des BAFA für den Antrag vorliegt, kann der Handwerker mit der Installation beauftragt werden. Nachdem die umweltschonende Heizung eingebaut und in Betrieb genommen wurde, reicht der Hausbesitzer in einem zweiten Schritt den Verwendungsnachweis sowie die erforderlichen Rechnungen und Belege beim BAFA ein und erhält den Zuschuss", so das BMWi.

Handwerksbetriebe könnten jedoch bereits vor der Antragsstellung mit Planungsarbeiten beauftragt werden, ohne den Zuschuss zu gefährden. Für diejenigen, die den Einbau einer neuen Heizungsanlage noch 2017 beauftragt haben, dieser jedoch erst 2018 erfolgt, gibt es eine Übergangsregelung.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).